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Über uns

Chronik
Berlin vor 100 Jahren: Im vornehmen Westen hatte man „ze tun“
während man in Berlin Ost „uff Arbeet jehn“ musste. Auf dem
Alexanderplatz kam es immer wieder zum Verkehrschaos in den
Stoßzeiten.Trotz aller Not in manchem Armenviertel war Berlin eine Stadt
mit wachsendem Wohlstand und eine europäischeinanzmetropole. Kaiser
Wilhelm II. hatte seinen Untertanen versprochen: „Ich führe Euch
herrlichen Zeiten entgegen” Aber der Berliner Volksmund war
realistischer: „Mach mal halblang, Willi Zwo!”
Am 1. Oktober 1906 gründete der
Gürtlermeister Otto Döring in Rixdorf, dem heutigen Berlin-Neukölln, im
Hause Elbestraße 34 ein Fachgeschäft für Eisenwaren und Hausgeräte, das
er später in die Thüringer Straße 41 verlegte.
Montag, 1. Oktober 1906: Die erste Kundin
kaufte einen Kochtopf.
Es ist eine Zeit, wo 14 Stunden Arbeit und zehn Stunden frei, üblich
waren. Der Großteil der Bevölkerung kennt keinen Urlaub und der Sonntag
ist der einzige arbeitsfreie Tag. Die erste deutsche U-Bahn fährt in
Berlin und die Kraftfahrzeugsteuer wurde eingeführt. Der Hauptmann von
Köpenick „beschlagnahmt” die Stadtkasse von Köpenick. Mit Kochgeräten
wurde der elektrische Strom erprobt. Otto Döring gelang es in
unermüdlicher Arbeit sein Unternehmen aus kleinen Anfängen heraus
erfolgreich auszubauen. 1925 trat sein Sohn Dipl.-Kaufmann Bruno Döring
in die Firma ein. Das blühende Unternehmen erlitt am Ende des zweiten
Weltkrieges einen Rückschlag und schwere Verluste, weil die noch
vorhandenen Lagerbestände geraubt oder vernichtet wurden. Dank der
Initiative des damaligen Firmeninhabers gelang es, das Geschäft wieder
aufzubauen und das Sortiment so zu erweitern, dass es nahezu alle
branchenüblichen Artikel umfasste.

So kam 1953 die Abteilung Saalestraße 4 dazu, in der auch Geräte für die
Landwirtschaft geführt wurden. Am 1. April 1962
ist das Fachgeschäft Julius Walter, Kaiserdamm 17 in
Berlin-Charlottenburg erworben worden. Mit großem Einsatz erfolgte dann
der Umbau und die Erweiterung der bestehenden Läger. Zum
1. Januar 1971 erfolgte die Lösung aus dem
Firmenverbund mit dem Neuköllner Geschäft, das vom Bruder, dem Kaufmann
Oskar Döring in Berlin-Britz erfolgreich weitergeführt wird.
Der heutige Inhaber, Kaufmann Helmut Döring, übernahm nun 1971 in
selbständiger Leitung das väterliche Unternehmen Eisen-DÖRING in
Charlottenburg an der Kaiserdamm-Brücke in dritter Generation. Mit zäher
Energie baute er das Geschäft mit seiner Frau Renate Döring am
Kaiserdamm 17 aus. Neben Buchhaltung und Verkauf sorgt sich die Kauffrau
um die vierte Generation „Eisen-DÖRING”. Sohn Frank (39) ist inzwischen
Junior-Chef, während der zweite Sohn Werner (33) seine Prüfung zum
Dipl.-Ing. in Wien ablegte und die Tochter Susanne (25) Medizin an der
Freien Universität Berlin studiert.
Hier in Charlottenburg pulsiert das Leben. Man trifft sich im Theater
des Westens, bummelt über den Kurfürstendamm und rast Richtung Funkturm
über die Avus. Der Stadtbezirk Charlottenburg, das Zentrum West-Berlins,
ist und war das so genannte Schaufenster des Westens. Stolz sind wir, an
der schönsten Prachtstraße unserer Stadt, dem Kaiserdamm, unser Geschäft
zu haben. Wir lieben unser Charlottenburg mit dem Lietzensee, dem
Westend, dem Schloss Charlottenburg und dem nahen Grunewald, ein
Wohngebiet mit Kiezcharakter, hohem Freizeitwert und guten
Einkaufsmöglichkeiten.
Nun, am 1. Oktober 2006, 100 Jahre
nach der Gründung des Familienbetriebes, feierte das Eisenwaren- und
Hausrat-Fachgeschäft Eisen-DÖRING an der Kaiserdamm-Brücke
vom 25. September bis 7. Oktober 2006 sein
100-jähriges Bestehen. Die Leitung
des Geschäftes wird vom Inhaber Helmut Döring mit seinem 39-jährigen
Sohn Frank in vierter Generation weitergeführt. Wie jeder seriöse
Senior-Chef werden vom Vater die Finanzen gesteuert, auch kümmert er
sich um Baumaßnahmen, die sein Sohn erfolgreich unterstützt, und leitet
die
Kaiserdamm Interessengemeinschaft (www.kaiserdamm-ig.de).

Chronik und Festschrift als PDF
Mit der Kernkompetenz, der Warenvielfalt und das persönliche Gespräch
mit dem Inhaber, seiner Ehefrau, dem Junior und den Mitarbeitern an dem
Jugendstil-Ladentisch aus der Gründerzeit, wird das Sortiment von der
einzelnen Schraube bis zur Werkzeugmaschine, einer Vielzahl von
Eisenwaren, Werkzeugen, edlen Haushaltsgeräten, Sämereien, Gartenmöbel,
Sanitär- und Elektroartikel, alles auch mit Lieferservice für die
Nahversorgung angeboten. |
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